Notion AI im Überblick
Notion AI arbeitet nicht auf einem leeren Blatt, sondern auf deinem Workspace. Es durchsucht Datenbanken, fasst Projektseiten zusammen und beantwortet Fragen zum eigenen Wissensstand. Genau dieser Kontextzugriff trennt es von ChatGPT.
Preise und Pläne
| Plan | Preis | Best für |
|---|---|---|
| Free | 0 $ (KI stark limitiert) | Ausprobieren |
| Plus | ca. 12 $/Nutzer/Monat | Kleine Teams |
| Business | ca. 20 $/Nutzer/Monat | KI ohne Limit |
Der volle KI-Umfang ist an den Business-Plan gebunden, im Plus-Plan gilt ein Nutzungslimit.
Kernfunktionen
- Q&A: Fragen an den gesamten Workspace stellen
- Zusammenfassungen: Meeting-Notizen und lange Seiten verdichten
- Datenbank-Autofill: Felder automatisch aus Seiteninhalten füllen
- Übersetzung: Inhalte direkt im Dokument übertragen
- Konnektoren: Slack, Google Drive und Jira einbindbar
Vorteile
- Antworten stützen sich auf eigene Dokumente statt auf Modellwissen
- Autofill spart bei großen Datenbanken viel manuelle Pflege
- Kein Werkzeugwechsel, alles bleibt im Workspace
Nachteile
- Unbegrenzte KI erst im Business-Plan ab etwa 20 $ pro Kopf
- Qualität hängt davon ab, wie gepflegt der Workspace ist
- US-Server, EU-Datenhaltung nicht wählbar
DSGVO und Datenschutz
Notion verarbeitet Daten in den USA. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist verfügbar, eine EU-Datenresidenz bietet der Anbieter jedoch nicht. Bei personenbezogenen Inhalten im Workspace ist das kritisch zu prüfen.
Fazit
Notion AI lohnt sich, wenn dein Team Notion ohnehin als Wissensbasis nutzt. Als reiner Textgenerator ist es zu teuer, dann reicht ChatGPT oder Neuroflash.