Make (ehemals Integromat) und Zapier sind die führenden No-Code-Automatisierungsplattformen. Zapier ist bekannter und einfacher; Make bietet mehr Flexibilität und ist erheblich günstiger — besonders bei hohem Volumen ein entscheidender Faktor.
Kurzes Fazit
Make gewinnt bei Preis-Leistung und Flexibilität. Zapier gewinnt bei Einfachheit und der größten Integrationsbibliothek. Für DSGVO-bewusste europäische Nutzer: Make mit EU-Servern ist die sicherere Wahl.
Vergleich auf einen Blick
| Kriterium | Make | Zapier |
|---|---|---|
| Hersteller | Celonis / Make a.s. | Zapier Inc. |
| Preis | Kostenlos / ab $10.59/Mo | Kostenlos / ab $29.99/Mo |
| Bewertung | ⭐ 4.6/5 | ⭐ 4.7/5 |
| Gratis-Version | ✅ Ja | ✅ Ja |
| DSGVO-Status | 🟡 Eingeschränkt | 🟡 Eingeschränkt |
| Server | EU (Prag) | USA |
| AVV verfügbar | ✅ Ja | ✅ Ja |
Preisvergleich: Makes Vorteil
Das Preismodell von Make ist für intensive Nutzer deutlich vorteilhafter: Statt Tasks (Zapier) berechnet Make Operations — und komplexe Workflows mit mehreren Schritten kosten trotzdem nur eine Operation. Bei 10.000 Operations kostet Make $10.59/Mo; bei vergleichbarem Zapier-Volumen zahlt man schnell $73.50/Mo. Das ist eine massive Kostenersparnis.
Visueller Workflow-Builder
Makes visueller Builder ist intuitiver für komplexe Workflows: Verzweigungen, Schleifen, Error-Handler und parallele Ausführungen lassen sich grafisch darstellen und verstehen. Zapiers linearer Aufbau ist für einfache Automatisierungen perfekt, stößt aber bei komplexer Logik an Grenzen.
Integrationen
Zapier führt klar mit 7.000+ Integrationen gegenüber Makes 1.800+. Für gängige Business-Tools (Google, Slack, HubSpot, Salesforce) sind beide gut aufgestellt. Wer aber spezifische Nischen-Software integrieren will, hat bei Zapier bessere Chancen, eine native Integration zu finden.
Stärken & Schwächen
Make
✅ EU-Server (Tschechien), AVV verfügbar
✅ Visueller Workflow-Builder überlegen
✅ Deutlich günstiger als Zapier
✅ 1.800+ Integrationen
✅ Operations-basierte Preisgestaltung vorteilhaft
❌ Steilere Lernkurve
❌ Weniger Integrationen als Zapier
❌ Kleinere Community
❌ Manche Trigger nicht in Echtzeit
Zapier
✅ 7.000+ App-Integrationen
✅ Einfachste Bedienung am Markt
✅ Riesige Template-Bibliothek
✅ Sofortiger Einstieg ohne Lernkurve
✅ Breite Community und Support
❌ Server in USA
❌ Teuer bei hohem Volumen
❌ Task-basierte Preisgestaltung eskaliert schnell
❌ Komplexe Logik eingeschränkt
DSGVO und Datenschutz im Vergleich
Make hat hier einen Vorteil: Das tschechische Unternehmen betreibt Server in der EU und bietet einen AVV an. Zapier verarbeitet Daten in den USA. Für europäische Unternehmen die Workflow-Daten (möglicherweise mit personenbezogenem Inhalt) automatisieren: Make ist die DSGVO-konformere Wahl.
Für wen eignet sich was?
👉 Make ist besser für…
Preisbewusste Teams mit hohem Automatisierungsvolumen, technisch versierte Nutzer die komplexe Workflows bauen, und europäische Unternehmen mit DSGVO-Anforderungen.
👉 Zapier ist besser für…
Einsteiger ohne technisches Know-how die schnell starten wollen, Teams die viele Nischen-Apps integrieren müssen, und alle die von der größten Integrations-Bibliothek profitieren wollen.
Fazit: Make oder Zapier?
Make gewinnt in unserem Vergleich — dank besserem Preis-Leistungs-Verhältnis, EU-Servern und überlegenem visuellem Builder für komplexe Workflows. Zapier bleibt die richtige Wahl für Nicht-Techniker die schnell einsteigen wollen und von der riesigen Integrations-Auswahl profitieren.