Monday.com und Asana zählen zu den meistgenutzten Projektmanagement-Tools weltweit — beide mit KI-Features, vielfältigen Ansichten und starken Integrations-Ökosystemen. Die Frage ist nicht welches besser ist, sondern welches besser zu eurem Team-Stil passt.
Kurzes Fazit
Monday.com für Teams die visuelle, flexible Boards bevorzugen. Asana für Teams die strukturierte Aufgaben-Hierarchien und Gantt-Diagramme benötigen. Beide haben EU-DSGVO-Verträge.
Vergleich auf einen Blick
| Kriterium | Monday.com | Asana |
|---|---|---|
| Hersteller | Monday.com Ltd. | Asana Inc. |
| Preis | Ab $9/Nutzer/Mo | Kostenlos / ab $13.49/Nutzer/Mo |
| Bewertung | ⭐ 4.6/5 | ⭐ 4.5/5 |
| Gratis-Version | ✅ Ja | ✅ Ja |
| DSGVO-Status | 🟡 Eingeschränkt | 🟡 Eingeschränkt |
| Server | USA/EU | USA |
| AVV verfügbar | ✅ Ja | ✅ Ja |
Visueller Stil vs. strukturierte Hierarchie
Monday.com ist der visuelle Champion: Farben, Icons, individuelle Spalten-Typen und ein Drag-and-Drop-Interface das sofort einladend wirkt. Asana ist strukturierter: Projekte, Sektionen, Aufgaben und Unteraufgaben folgen einer klaren Hierarchie die sich für komplexe, abhängige Projekte besser eignet.
KI-Features im Vergleich
Monday AI kann Aufgaben automatisch beschreiben, Prioritäten vorschlagen und Projektrisiken identifizieren. Asana AI (Asana Intelligence) kann Projektzusammenfassungen generieren, Status-Updates formulieren und Aufgaben basierend auf Meetings erstellen. Beide sind nützliche Ergänzungen, keines ist ein Game-Changer.
Automatisierungen
Monday.com hat über 200 vorgefertigte Automatisierungsrezepte die ohne Code konfigurierbar sind — von einfachen Status-Änderungen bis zu komplexen Multi-Schritt-Automations. Asana bietet ebenfalls Automatisierungen, aber weniger Vorlagen und weniger Flexibilität. Für automatisierungsintensive Workflows: Monday.com ist überlegen.
Stärken & Schwächen
Monday.com
✅ Visuellstes Interface am Markt
✅ Riesige Automatisierungsbibliothek
✅ Flexible Board-Ansichten
✅ KI-Aufgabenersteller
✅ Breite Branchen-Templates
❌ Teuer bei wachsenden Teams
❌ USA-Hauptserver
❌ Kein nativer Gantt im Free-Plan
❌ Lernkurve bei Automatisierungen
Asana
✅ Timeline (Gantt) nativ
✅ Besseres Task-Dependency-Management
✅ Intuitivere Aufgaben-Hierarchie
✅ Kostenloser Plan mit echtem Nutzen
✅ Starke Goals-Funktion
❌ Weniger visuell als Monday.com
❌ Automatisierungen erst ab Standard
❌ USA-Server
❌ Dashboards weniger flexibel
DSGVO und Datenschutz im Vergleich
Beide Tools sind US-amerikanische Dienste mit primär US-amerikanischen Servern, bieten aber DSGVO-konforme Data Processing Agreements für Businesskunden. Monday.com hat zudem EU-Rechenzentrumsoptionen für Enterprise-Kunden. Für deutsche Unternehmen: AVV abschließen und keine besonders schützenswerten Daten in Aufgabenfeldern speichern.
Für wen eignet sich was?
👉 Monday.com ist besser für…
Teams die schnell starten wollen mit visuell ansprechenden Boards, Marketing- und kreative Teams, und alle die maximale Automatisierungsflexibilität brauchen.
👉 Asana ist besser für…
Software-Entwicklungsteams, Projekte mit klaren Abhängigkeiten und Gantt-Anforderungen, und Teams die eine strukturierte Aufgaben-Hierarchie über viele Ebenen benötigen.
Fazit: Monday.com oder Asana?
Unentschieden mit Charakter. Monday.com für Teams die visuell und flexibel arbeiten wollen. Asana für Teams die tiefe Struktur, Aufgaben-Hierarchien und native Gantt-Diagramme bevorzugen. Beide bieten solide Free-Plans — einfach beide zwei Wochen testen.