Filmora und CapCut gehören zu den beliebtesten Videoeditoren für Einsteiger und Content-Creator. Beide bringen viele KI-Funktionen mit, unterscheiden sich aber beim Preismodell und deutlich beim Umgang mit Daten. Dieser Vergleich zeigt, welches Tool für dich besser passt – mit Blick auf Preis, Funktionen und DSGVO.
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
| Merkmal | Filmora | CapCut |
|---|---|---|
| Hersteller | Wondershare | ByteDance Ltd. |
| Einsatzzweck | Desktop-Videoschnitt für Windows und Mac mit KI-Funktionen | Kostenloser Videoeditor für App, Desktop und Browser |
| Preis | Kostenlos (mit Wasserzeichen) / Jahresabo ab 44,99 € / Dauerlizenz 109,99 € (zzgl. MwSt.) | Kostenlos / Pro 23,99 € pro Monat oder 199,99 € pro Jahr / Teams ab 14,99 € pro Sitz |
| Kostenlos nutzbar | Ja, mit Wasserzeichen beim Export | Ja, dauerhaft kostenlose Version |
| Bewertung | 4,3 von 5 | 4,5 von 5 |
| Datenschutz | DSGVO-kritisch | DSGVO-kritisch |
| Serverstandort | EU-Server für Nutzer aus dem EWR; KI-Funktionen über US-Anbieter | Malaysia, Singapur, USA |
| AV-Vertrag | Nein | Nein |
Die beiden Tools im Kurzprofil
Filmora
Filmora von Wondershare ist ein Desktop-Videoeditor mit Vorlagen, Effekten und zahlreichen KI-Werkzeugen. Neben Jahresabos gibt es eine Dauerlizenz, was Filmora für alle interessant macht, die kein laufendes Abo wollen.
Dafür spricht:
- EU-Server für Nutzer aus dem EWR
- Dauerlizenz möglich (109,99 €)
- Günstige Jahresabos ab 44,99 €
- Keine Nutzung deiner Daten zum Training eigener KI-Modelle
Das solltest du wissen:
- Kein AV-Vertrag, auch nicht für Business-Tarife
- Vertragspartner ist ein chinesisches Unternehmen
- Gratis-Export nur mit Wasserzeichen
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CapCut
CapCut stammt von ByteDance, dem Unternehmen hinter TikTok. Der Editor läuft als App, am Desktop und im Browser und ist in der Grundversion dauerhaft kostenlos – mit vielen Vorlagen, Effekten und einem Teams-Tarif für Agenturen.
Dafür spricht:
- Dauerhaft kostenlose Version
- Läuft auf allen Plattformen
- Viele Vorlagen und Effekte, ideal für Social Media
- Teams-Tarif ab 14,99 € pro Sitz
Das solltest du wissen:
- Kein AV-Vertrag, auch nicht für Teams
- Daten liegen in Malaysia, Singapur und den USA
- Nutzerdaten werden standardmäßig zum Training von Modellen genutzt
Datenschutz: der Unterschied, der in Deutschland zählt
Beide Tools sind im Verzeichnis gleich eingestuft: DSGVO-kritisch. Für die geschäftliche Arbeit mit personenbezogenen Daten ist damit keines der beiden Tools zu empfehlen: Weder Filmora noch CapCut bietet einen AV-Vertrag an.
Im Detail liegt Filmora trotzdem vorn. Nutzer aus dem EWR werden auf EU-Servern verarbeitet, und Wondershare nutzt die Daten nicht zum Training eigener allgemeiner KI-Modelle. CapCut speichert außerhalb der EU und nutzt Daten standardmäßig zum Training von Machine-Learning-Modellen – ein eigenes Opt-out gibt es nicht.
Für private Projekte oder Videos ohne erkennbare Personen sind beide nutzbar. Sobald Kundenmaterial, Mitarbeitende oder Interviews im Spiel sind, solltest du das Fehlen des AV-Vertrags ernst nehmen.
Die vollständigen Prüfergebnisse mit Quellen stehen auf den Toolseiten von Filmora und CapCut (Methode: so bewerten wir).
Welches Tool passt zu dir?
| Wenn dir das wichtig ist | Dann nimm |
|---|---|
| Dauerlizenz statt Abo | Filmora |
| Komplett kostenlos starten | CapCut |
| Schnitt am Smartphone und im Browser | CapCut |
| EU-Server und kein Training mit deinen Daten | Filmora |
| Vorlagen für TikTok, Reels und Shorts | CapCut |
Häufige Fragen
Was kosten Filmora und CapCut?
Filmora: Kostenlos (mit Wasserzeichen) / Jahresabo ab 44,99 € / Dauerlizenz 109,99 € (zzgl. MwSt.). CapCut: Kostenlos / Pro 23,99 € pro Monat oder 199,99 € pro Jahr / Teams ab 14,99 € pro Sitz. Maßgeblich sind die aktuellen Preise der Anbieter.
Sind Filmora und CapCut DSGVO-konform?
Beide Tools sind im Verzeichnis gleich eingestuft: DSGVO-kritisch. Beide Tools bieten keinen AV-Vertrag an. Filmora verarbeitet EWR-Nutzer auf EU-Servern und trainiert keine eigenen Modelle mit Nutzerdaten; CapCut speichert außerhalb der EU und nutzt Daten standardmäßig für Modelltraining.
Kann ich Filmora und CapCut kostenlos testen?
Filmora: Ja, mit Wasserzeichen beim Export. CapCut: Ja, dauerhaft kostenlose Version.
Welches Tool ist besser für Einsteiger?
Beide sind einsteigerfreundlich. CapCut ist kostenlos und schnell für kurze Social-Media-Clips, Filmora eignet sich besser für längere Projekte am Desktop und bietet eine Dauerlizenz.
Fazit
Wer kostenlos und plattformübergreifend kurze Clips schneiden will, ist mit CapCut schnell am Ziel. Für alle, die auf Datenschutz achten, ist Filmora die bessere Wahl: EU-Server für EWR-Nutzer, kein Training mit deinen Daten und auf Wunsch eine Dauerlizenz statt Abo. Für Firmenvideos mit personenbezogenen Daten fehlt aber beiden der AV-Vertrag.
Stand: Oktober 2026. Preise, Funktionen und Einstufungen stammen aus dem alleKI-Verzeichnis und können sich ändern. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kommt darüber ein Kauf zustande, erhält alleKI eine Provision; die Bewertung bleibt davon unbeeinflusst.