KI-Assistenten für Entwickler: Eine neue Ära
KI-Code-Assistenten sind 2025 für viele Entwickler unverzichtbar geworden. Die zwei wichtigsten Vertreter sind GitHub Copilot — der Pionier und Marktführer — und Cursor — der neue Herausforderer, der den Markt aufmischt.
GitHub Copilot: Der bewährte Standard
GitHub Copilot ist als VS-Code-Plugin der am weitesten verbreitete KI-Code-Assistent. Er integriert sich nahtlos in bestehende Workflows, unterstützt alle gängigen IDEs und nutzt Microsofts OpenAI-Infrastruktur. Copilot X hat den Chat-Modus deutlich verbessert.
Stärken: Breite IDE-Unterstützung, tiefe GitHub-Integration, gute Kontextwahrnehmung im Repo. Preis: 10 $/Monat Einzelperson, 19 $/Monat Business (mit AVV). DSGVO: 🟡 (EU-Option für Business).
Cursor: Der IDE-Revolution
Cursor ist nicht nur ein Plugin — es ist eine vollständige IDE (auf VS-Code-Basis), die KI von Grund auf integriert. Das ermöglicht tiefere Kontextwahrnehmung: Cursor versteht das gesamte Projekt, nicht nur die aktuelle Datei.
Stärken: Bessere Multi-File-Bearbeitung, Composer-Feature für projektweite Änderungen, Auswahl des KI-Modells (GPT-4o, Claude 3.5 Sonnet u.a.). Preis: Kostenloser Einstieg, 20 $/Monat Pro. DSGVO: 🟡 (US-Server).
Wer gewinnt in der Praxis?
In unserem Test überzeugt Cursor bei komplexen Refactoring-Aufgaben und projektweiten Änderungen deutlich. GitHub Copilot ist besser für Teams, die IDEs mischen (IntelliJ, Vim, etc.) oder tief in GitHub-Workflows integriert sind.
Empfehlung: Solo-Entwickler und kleine Teams → Cursor ausprobieren (kostenloser Plan). Größere Teams mit GitHub-Workflows → GitHub Copilot Business für AVV und Policy-Kontrolle.