sevdesk und lexoffice sind die zwei führenden deutschen Cloud-Buchhaltungslösungen für Selbstständige und KMU. Beide sind DSGVO-konform, GoBD-konform und bieten KI-gestützte Belegerfassung. Die Unterschiede liegen im Detail — Preis, Benutzeroberfläche und spezifische Stärken.
Kurzes Fazit
Beide Tools sind aus DSGVO-Sicht einwandfrei. lexoffice gewinnt beim Preis und der DATEV-Integration; sevdesk bei Banking-Integrationen und KI-Belegerfassung. Die Entscheidung hängt von eurem Steuerberater ab.
Vergleich auf einen Blick
| Kriterium | sevdesk | lexoffice |
|---|---|---|
| Hersteller | sevdesk GmbH | Lexoffice GmbH (Haufe Group) |
| Preis | Ab €13.90/Mo (Rechnung) | Ab €7.90/Mo (Rechnungen) |
| Bewertung | ⭐ 4.4/5 | ⭐ 4.5/5 |
| Gratis-Version | ❌ Nein | ❌ Nein |
| DSGVO-Status | 🟢 DSGVO-konform | 🟢 DSGVO-konform |
| Server | EU (Deutschland) | EU (Deutschland) |
| AVV verfügbar | ✅ Ja | ✅ Ja |
Preis und Pakete
lexoffice ist günstiger im Einstieg: Der Rechnungen-Plan kostet €7.90/Mo (vs. €13.90/Mo bei sevdesk). Der Buchführung-Komplett-Plan kostet €24.90/Mo, der Vergleichsplan von sevdesk liegt bei €22.90/Mo. Für reine Rechnungsstellung ist lexoffice die günstigere Wahl; für Buchführung sind beide auf ähnlichem Niveau.
KI und Automatisierung
Beide Tools bieten KI-gestützte Belegerfassung per Foto oder E-Mail-Forwarding. sevdesk hat hier leicht die Nase vorn mit besserer Banking-Integration (automatischer Belegerkennung bei Bankbuchungen). lexoffice punktet mit einer intelligenteren DATEV-Schnittstelle die Steuerberatern die Arbeit erleichtert.
DATEV und Steuerberater-Integration
lexoffice ist Teil der Haufe Group, die seit Jahrzehnten mit DATEV und dem deutschen Steuerberater-Ökosystem zusammenarbeitet. Die DATEV-Schnittstelle von lexoffice gilt als die zuverlässigste am Markt. sevdesk hat ebenfalls DATEV-Export, aber lexoffice ist hier die erste Wahl — besonders wenn der Steuerberater DATEV nutzt.
Stärken & Schwächen
sevdesk
✅ Günstigerer Einstiegspreis
✅ KI-Belegerfassung per Foto
✅ Gute Kassenbuch-Funktion
✅ Viele Banking-Integrationen
✅ Einfache Bedienung für Einsteiger
❌ Interface etwas veraltet
❌ Mobile App ausbaufähig
❌ Weniger Funktionstiefe als Haufe-Produkte
❌ Support-Reaktionszeiten variieren
lexoffice
✅ Günstigster Einstieg im Markt
✅ Haufe Group: vertrauenswürdiger Anbieter
✅ Hervorragende DATEV-Schnittstelle
✅ Sehr intuitives Interface
✅ Gute Steuerberater-Kooperation
❌ Weniger Banking-Integrationen als sevdesk
❌ Nur DACH-Markt
❌ Eingeschränkt bei komplexen Geschäftsmodellen
❌ Wachstum erfordert schnell teurere Pläne
DSGVO und Datenschutz im Vergleich
Beide Tools sind beste Klasse aus DSGVO-Sicht: Deutsche Unternehmen, EU-Server in Deutschland, GoBD-konforme Buchführung, AVV verfügbar. Hier gibt es keinen Unterschied — beide sind aus Datenschutzsicht einwandfrei und können bedenkenlos eingesetzt werden.
Für wen eignet sich was?
👉 sevdesk ist besser für…
Selbstständige und KMU die viele Bankkonten integrieren wollen, Nutzer die eine gute mobile App für unterwegs brauchen, und alle die sevdesks günstigen Einstiegspreis schätzen.
👉 lexoffice ist besser für…
Freelancer und KMU mit DATEV-Steuerberater, Nutzer die den Haufe Group Standard und langfristige Verlässlichkeit schätzen, und alle die mit dem günstigsten Preis am Markt starten wollen.
Fazit: sevdesk oder lexoffice?
Unentschieden — beide sind exzellente, DSGVO-konforme deutsche Lösungen. lexoffice gewinnt beim Einstiegspreis und der DATEV-Integration; sevdesk bei Banking-Verbindungen und KI-Features. Unser Tipp: Fragt euren Steuerberater welches Tool er bevorzugt — das entscheidet in der Praxis oft die Wahl.